Wanderung auf dem Burgenweg von Kinding aus

von | 22. Apr 2019 | Wandern

Wir starten aus Kinding, wo wir unsere Unterkunft haben. Alternative Startpunkte sind ein relativ großer Parkplatz am Ortsrand von Kinding, oder eine recht kleine Parkmöglichkeit direkt am Anfang des Wanderweges.

Von Kinding aus kommend, muss man die St2230 überqueren, was jedoch auf Höhe des Parkplatzes recht gefahrlos möglich ist. Hier wenden wir uns nach links und folgen dem Parkplatz bis zur Brücke, dort gibt es kleine Treppe, die uns auf den Gehweg bringt. Dieser hört leider hinter der Brücke auf und wir müssen ein paar Meter neben einer gut einsehbaren Straße entlang laufen, bis zum Beginn der eigentlich Wanderstrecke.

Also folgen wir nun dem Landwirtschaftsweg in Richtung Klause und stehen an dessen Ende vor der Wahl, wie rum wir den Weg in Angriff nehmen. Wenn man denn die Alternativen findet :-). Mir war erst am Schluss unserer Wanderung klar, dass der kleine Trampelpfad der Einstieg in die andere Richtung ist …

Wir hätten uns aber so oder so für die andere Richtung entschieden.
Somit ging es für uns nach rechts leicht bergan Richtung Unteremmendorf. Auf dem Weg dorthin bot sich uns das Altmühltal immer wieder von seiner ruhigen und schönen Seite. Und so kamen wir recht schnell und gut gelaunt in Unteremmendorf an.
Genau zur richtigen Zeit um zu Mittag zu essen. Was wir im Landgasthof Wagner (Bericht hier) taten.

Danach wurden uns 3 Dinge klar:

  1. Wir hätten uns vorher das Höhenprofil der Wanderung ansehen sollen.
  2. Wir hätten nach Kinderportionen Fragen sollen.
  3. Wir müssen öfter wandern.

So lecker Wurstsalat und Schnitzel auch waren, so sehr rächte sich der Genuss nur wenige Meter hinter dem Gasthof. Hier begann der kurze aber sehr steile und unbefestigte Anstieg zum Saufelsen. Und ja, es geht quasi über die Einfahrt des Hauses zur linken Seite hoch und dann den Trampelpfad den Berg rauf.

Oben angekommen war uns dann auch Punkt 4 klar.
4. man sollte sich die Route vorher ansehen, dann wird klar, wieso der „Planer“ sie so herum angibt, wie er sie angibt.

Dann wäre es an dieser Stelle halt runter gegangen um dann nach der Tour in den Gasthof zu kommen… So aber haben wir ca. 150 Höhenmeter auf gefühlten 200 Metern Trampelpfad überwunden.
Am Ende waren wir froh oben angekommen zu sein und die herrliche Aussicht genießen zu können und als Flachländer freuten wir uns schon darüber diese paar Meter bewältigt zu haben.

Neben dem Felsentor gibt es hier oben noch 2 Höhlen zu erkunden, wobei die linke schon ein wenig Mut erfordert, sein Leben der Leiter anzuvertrauen. Zumindest bei unserem Besuch machte sie jedoch einen stabilen Eindruck, so direkt am Abgrund.
Na ja, und man sollte halt hoffen, dass gerade kein Bär in der Höhle ein Schläfchen hält und geweckt wird 😉

Über die Treppe geht es dann durch das Felsentor und am Ende der Treppe geht’s rechts weiter.
Links gibt es noch einen Trampelpfad, der auf den Felsen neben dem Felsentor führt, von wo man eine herrliche Aussicht über das Altmühltal hat. Aber Achtung, hier ist nichts gesichert, wer ausrutscht, landet ziemlich weit unten!
Wer sich nach rechts wendet, wird dort auch eine der wenigen Bänke samt Tisch zum rasten finden.

Wenige hundert Meter weiter führt der Weg dann an einem eigens angelegten Aussichtspunkt mit Bank heran. Hier lohnt sich definitiv eine Rast.
Der Rest der Wanderung gestaltet sich bis kurz vor Ende ruhig und sanft.
Wer noch alle Burgen erkunden möchte, sollte jedoch die Augen aufhalten, es ist nicht allzu viel mehr erhalten. Die Burgreste sind jedoch am Wegrand und gut ausgeschildert. Was auf den Wanderweg ebenso zutrifft.

Kurz vor Kinding geht’s dann wieder runter vom Berg. Hier ist ein wenig Vorsicht geboten, vor allem wenn es nass ist oder wie in unserem Fall, jede Menge Laub die Sicht auf den Boden verhindert. Festes trittsicheres Schuhwerk beruhigen hier ungemein.
Hier kann auch überlegt werden, ob man den kurzen Abstecher zur Klause macht.

Wer von Kinding aus startet, hat am Ende noch ein Highlight vor sich. Gegenüber dem Eingangs erwähnten Parkplatz ist eine Kneippanlage angelegt worden und lädt Jeden ein, seine Füße zu entspannen.

Und nun viel Spaß beim Nachwandern und erzählt uns doch auch eure Highlights und Erfahrungen zu der Wanderung in den Kommentaren.

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Kurzinfos:

– 10 KM
– ca. 240 Meter Anstieg
– Mittlere Schwierigkeit
– festes Schuhwerk
 

Bei Komoot findest du dir Tour hier.

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